Freitag, 2. Juli 2010

großer Spanien-Evaluationseintrag

Wenn nicht jetzt(ein Tag vor Prag, Prague, Praha), wann dann?
Wenn nicht hier( Heidelberg - Alianzwohnheim), sag mir wo und wann?
Was ein wenig anfängt wie eine Handballhymne soll heute den Schluss meines Berichtens über mein Spanien-Abenteuer einleiten.

Ich bin wieder zu Hause angekommen.
In Deutschland war ich zwar schon am letzten Mittwoch, in meinen Heimaten wirklich angekommen fühle ich mich aber erst jetzt, nachdem ich ein paar Tage in Lippe und ein paar Tage in Heidelberg verbracht habe. In wenigen Stunden mache ich mich mit den HEIDEES, neuen Teamhosen und einer kleinen Wasserpistole auf um in Prag Weltmeister zu werden. Naja...die Chancen stehen wohl vergleichbar gut dieses Video
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jemals in einem Take zu drehen.
Aber auch wenn nicht jede Dose direkt in jede Tonne oder wir nicht jede Frisbee in die Hände unserer Mitspieler werfen gehe ich davon aus, dass es eine großartige Woche mit vielen Eindrücken wird. Um die Eindrücke aus Spanien frisch zu Netz zu bringen bedarf es also diser Nacht, auf geht's:

"Spanien, großartig dachte ich...da gibt's viel Obst, Sonne, eine andere Sprache und studieren könnte ich nebenher auch noch ein wenig."
Die PH hat eine Partnerschaft mit der UAB in Barcelona...passte mir gerade gut rein und der erste Google-Check "Ultimate Frisbee Espana Barcelona" führt mich auf eine vielversprechende Seite.
Nachdem ich meine Anmeldeunterlagen mit ein paar Semestern verspätung abgab und mir der Platz sicher war, wollte ich mir mit einem Grinsen auf dem Gesicht ein paar erste Details BArcelonas, der Stadt in der Mitte Spaniens mit Wüste drum herum, anschauen. Wie weit war es denn zur Küste? Nach Madrid zum Beispiel...da gab's bestimmt Ultimate am Strand. Das wollte ich mir dann auch mal anschauen.
Nachdem mir Wikipedia und zur Sicherheit noch ein paar andere Quellen meine Geographischen Verwechslunsgkünste vorgeführt hatten freute ich mich.

STRAND! Beach-Ultimate!

Dass es in Barcelona diesen albernen Provinz-Dialekt gab störte mich nicht, den würde ich (mit meinen fast 2 Semestern Spanisch) schon gut verstehen.


Nachdem die Bleibe für die ersten Tage in der Wohnung des Chefs der Patatas Bravas organisiert und Warnungen einiger Barcelona-Veteranen a la "Catalan ist nicht wie Spanisch, das ist ist eine andere Sprache" in den Wind geschlagen wurden, kam ich mir, eine Stunde nach dem erreichen der "Estacio Sants" ganz schön klein, unbeholfen, bemitleidenswert und dumm vor.(<=Das ist ein wirklich langer Satz, schau lieber nochmal, ob du ihn verstanden hast) 30 Minuten zuvor hatte ich nämlich noch ein Gepäckstück mehr.

"Hallo Mama, mir wurde eben mein Rucksack mit Laptop, Kamera und einigem anderem wichtigem Zeug geklaut..." war es nicht genau das, was Mütter als erstes hören wollen, wenn sie mit ihren Kindern in fremden Ländern sprechen?

Tja, blöder Anfang...aber nach ein paar Mails, Telefonaten, Briefen und Paketen sah Barcelona wieder einladender aus.
Was von da an geschah könnt ihr aus den letzten 20 Einträgen lesen.
Jedwede meiner größeren Aktionen sollte dort vermerkt sein (bis auf die Madrid-Toledo-Murcia-Benidorm-Tour).
Genug Vorgeplänkel, hier kommt die Auswertung einzelner mir interessant erscheinender Punkte (und Antwort auf die Frage: "Wie hat dir Spanien gefallen?")


Die Spanier sind fast alle kleiner, brauner, emotionsreicher und kiffender als ich.





(Weil meine Einleitung doch wieder zu lang geworden ist und ich die Zugfahrt in ein paar Stunden überleben will, muss ich jetzt leider hier abbrechen und hoffentlich in 14 Tagen den 2ten Teil meiner "Letzte-Eintragsreihe" schreiben:) )

2 Kommentare:

  1. Mit Klauen muss man hier echt aufpassen. Mir wurde aus dem Rucksack die Kamera geklaut. Aber ansonsten ist Barcelona wirklich eine Reise wert. Wir waren zwar nur wenige Tage da, aber es war echt toll! Hier noch ein kleiner Tipp für alle, die nach Barcelona wollen. Wer hier eine günstige Unterkunft sucht, kann einen Blick auf Ferienwohnung Barcelona werfen. Wir waren mit unserem Apartment unterm Strich sehr zufrieden. Viel Spass an alle!

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  2. Ich war ja nach Jens' erstem Erlebnis vorgewarnt wegen Taschen- und anderem Diebstahl, speziell an Touri-überlaufenen Plätzen. Daher war ich zwar etwas angespannt, als ich mit meinem ganzen Gepäck vom "El Prat" zu Jens 'Wohnung im Eixample musste, aber abhanden gekommen ist mir nix. Sein Zimmer, was ich netterweise für die knappe Woche nutzen durfte war zwar nicht das größte aber, genau wie die Mitbewohner sehr nett. Ich fand es sehr spannend, in Jens seiner letzten Woche dort mitzubekommen, welch unterschiedliche Menschen er in der doch eigentlich gar nicht soooo langen Zeit in Barcelona kennengelernt hat. Ich war halt quasi auf der good bye tour dabei...
    Und nicht zu vergessen die WM. Öffentliches Gucken? Gibts nicht. Aber es gab genug Bars, Kneipen, etc, so dass wir kein Problem hatten Deutschland und auch Spanien auf ihrem Weg durch die Gruppenphase zu sehen. So langsam bin ich auch den fiesen JET LAG wieder los, den ich fast immer habe, wenn ich ein paar Tage mit meinem Brüderchen um die Häuser gezogen bin. Nach der Woche in Barcelona war das umgewöhnen allerdings etwas schwieriger als sonst. Naja, ich werd ja auch nicht jünger...

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