Dienstag, 11. Mai 2010

Das erste Mal - Teil 2

- Gestern früh habe ich das erste mal eine richtige Unterhaltung auf Spanisch geführt die über "que tal" und weitere berflächlichkeiten hinausging und mindestens ne halbe Stunde dauerte. Abends war ich noch mit Lorena und Ari weg...hab mich mit denen immer auf Englisch unterhalten...gestern auf einmal auf Spanisch! Keine Ahnung warum, aber es hat einfach funktioniert! Initialzündung? Vamos a ver...

- Ich habe zum ersten Mal seit dem ich 16 bin, Straßenturnschuhe die nicht die Knöchel bedecken.
Bei meinen beigen konnte man mal wieder von der Seite erkennen, welches Muster meine Socken haben. Deshalb war ich auf der Suche nach Turnschuhen. Mit den Kriterien Größe 47 und günstig musste ich recht schnell auf Decathlon und die 15€ Tennisschuhe ausweichen. Gut, dass günstige Schuhe noch oft ohne Leder sind, da ich versuche das zu umgehen. Bin auch eigentlich recht zufrieden mit den Artengo-Tretern...vielleicht gefallen sie mir noch besser, wenn ich sie ein wenig dreckig gemacht habe.

- 6 große Wasserflaschen baumeln um meine Hüften...zum ersten MAL!
Jedenfalls ist die äußere Schicht der Shorts die ich trage aus 6 recycelten Wasserflaschen, cool oder? Leider sieht sie überhaupt nicht nach Öko aus...deswegen muss ich es euch hier hinein schreiben.

- Ich habe den Markt für mich entdeckt.
Da gibt's nämlich nicht nur stinkenden Fisch und ganze Tierkeulen zu kaufen...
Obst und Gemüse in allen Qualitäten/Preiskategorien/Glanzstufen...die 3 Kategorien sind nicht unbedingt voneinander abhängig.

- War zum ersten Mal auf einem Veganer/Vegetariertreffen und habe bemerkt, dass ich mitlerweile 8 Jahre kein Fleisch mehr esse...
Was für Leute gehen zu Veganertreffen...? Ein Niederländischer Moby-look-a-likie der sein Geld als Mediator verdient war genauso da wie die dürre argentinische Gothik-braut oder die Lehrerin die sich selber gerne reden hört und Veganer-Propaganda verteilt. Das klingt jetzt sehr nach Klischees. Genau diese 3 waren die einzigen Klischees der Runde, da der Rest völlig normal (manche auch rundlich) wirkende Menschen waren (vielleicht nch ausgenommen der hakelig spanisch-sprechende große Deutsche to-be-Grundschullehrer mit den locken und dem Frisbee-tick).
Es gab völlig wunderbares Essen für einen genialen Preis, da der Cafebesitzer gerade erst eröffnet hatte und er mit uns seine Küche eingeweiht hat.
Absolut bemerkenswert und bezeichnend für Barcelona war an diesem Abend mal wieder die Vielfalt der Nationalitäten.
In dieser Gruppe von 14 Personen kam jede einzelne aus einem anderen Land, wenn Katalonien und Galizien als eigenständig angesehen werden.

- Ich werde in ein paar Minuten zum ersten Mal einen Freund verabschieden, der von seinem Barcelona-Abenteuer nach Hause zurückkehrt. Parker fliegt Morgen früh zurück in die Estados Unidos. Mit dem hab ich mich echt gut verstanden, schade!

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